Hof Wacker

 

Bereits seit dem 18. Jahrhundert führt unsere Familie Wacker einen landwirtschaftlichen Familienbetrieb in Schöneck-Kilianstädten. In den Jahren 1976 und 1977 wurde von der Betriebsstätte im alten Ortskern von Kilianstädten in den Neuen Weg 10 ausgesiedelt. Der neue Standort am Ortsrand wurde kontinuierlich ausgebaut.

Unser Gemischtbetrieb zeichnet sich durch die Betriebszweige Ackerbau, Milchviehhaltung und Bullenmast aus. Im Ackerbau ist eine vielfältige Fruchtfolge sichergestellt. Auf den einzelnen Flächen wechseln sich die Kulturen Weizen, Gerste, Raps, Mais und Zuckerrüben ab. Die Düngung durch organische und mineralische Düngemittel, sowie der Pflanzenschutz befolgen die Grundsätze des integrierten Pflanzenbaues nach guter fachlicher Praxis.

Unsere etwa 60 Milchkühe werden zweimal täglich gemolken und produzieren dadurch rund 1500 Liter Milch am Tag. Zwischen den Melkzeiten können sich unsere Kühe im Laufstall frei zu bewegen. Sie können sich in bequemen Liegeboxen ausruhen oder nach Lust und Laune futtern und saufen. Das Futter wird jeden Abend im Futtermischwagen frisch zusammengestellt. Es besteht zum Großteil aus Gras- und Maissilage, aber auch Stroh, Heu und Klee, sowie Weizen-, Gerste-, Mais- und Rapsschrot werden dem Futter hinzugefügt. Das Heu und die Grassilage stammen von Wiesen rund um Kilianstädten. Auch die anderen Komponenten der Futtermischung sind aus eigenem Anbau. Lediglich Rapsschrot wird von einer Ölmühle aus Mannheim zugekauft. Alle Futterbestandteile sind gentechnikfrei. Das Wasser, das unsere Rinder und Kühe täglich zu sich nehmen, stammt aus dem heimischen Brunnen. Die weiblichen Kälber unserer Kühe werden bei uns aufgezogen. Sie sind unsere Nachzucht und somit die Kühe der Zukunft.

Ein weiteres Standbein unseres Betriebes sind die Mastbullen. Unsere männlichen Kälber werden innerhalb dieses Betriebszweiges aufgezogen. Zusätzlich werden noch einige Kälber und Jungtiere von Betrieben unserer Region zugekauft. Die Metzgereibetriebe Kropp und Kemmler aus Kilianstädten, können durch unsere Rinder Fleisch- und Wurstwaren anbieten, die sich durch vollständige Regionalität und kürzeste Transportwege auszeichnen.

Seit einigen Jahren wird auf den Dachflächen unseres Betriebes regenerativer Strom durch Photovoltaik erzeugt. Die Stromproduktion dieser Anlage übersteigt unseren Stromverbrauch um das Dreifache. Daher kann der Strombedarf vieler weiterer Haushalte durch unsere Dachflächen gedeckt werden.

Durch die Vermarktung von Rohmilch in unserer neuen Milchscheune möchten wir den Bürgern ein hochwertiges, regionales Lebensmittel anbieten, welches heute nur noch selten erhältlich ist. Durch den Verkauf am Milchautomaten sind keine Einschränkungen durch Öffnungszeiten gegeben.